WAS MACHT UNS GLÜCKLICH IM JOB?

Die Mehrzahl der deutschen Arbeitnehmer fühlt sich glücklich. Guter Kontakt zu den Kollegen, auch außerhalb der Arbeitszeit, und ein gutes Verhältnis zu den Vorgesetzten sind dafür besonders wichtig.

ÜBERWIEGEND ZUFRIEDEN

Das sind zentrale Aussagen der Wrike Happiness Index 2019 Studie, für die ca. 4000 Mitarbeiter in Unternehmen mit mehr als 200 Beschäftigten in Großbritannien, Frankreich, USA und Deutschland Ende 2018 befragt wurden.
Aus der Gruppe der 1002 befragten Deutschen gaben 89% an, sehr oder überwiegend zufrieden in ihrem Job zu sein. Bei den 18-bis 21-Jährigen lag der Prozentsatz sogar bei 93%. Ein erstaunlich hohes Ergebnis, wenn man bedenkt, dass diese jungen Arbeitnehmer im Allgemeinen als sehr anspruchsvoll bezüglich ihrer Arbeitsbedingungen gelten.

BEZIEHUNG ZUM VORGESETZTEN

Aber auch mit der Beziehung zum Vorgesetzten waren die ganz jungen Arbeitnehmer am zufriedensten, obwohl sie oft als schwierig zu führen gelten. Nur erstaunliche 1% aller zufriedenen Mitarbeiter sehen ihre Beziehung zum Vorgesetzten als nicht stark ausgeprägt an. Hingegen schätzt fast ein Viertel der unzufriedenen Mitarbeiter die Beziehung zu ihren Führungskräften als schwach ausgeprägt ein.

GELEBTE UNTERNEHMENSPHILOSOPHIE

Auch die Identifikation mit der Unternehmensphilosophie trägt zum Glücklichsein im Job bei. Knapp die Hälfte der zufriedenen Befragten steht voll zur Philosophie ihres Unternehmens, während sich bei den unzufriedenen Mitarbeitern nicht mal 20 Prozent mit der Unternehmensphilosophie identifizieren können. Hier schneiden insbesondere sehr große Unternehmen, also mit mehr als 10000 Mitarbeitern, sehr schlecht ab. So geben in diesen Unternehmen fast 9% der Befragten an, die Unternehmensphilosophie gar nicht zu kennen. So findet man auch von den sehr glücklichen Mitarbeitern die wenigsten in sehr großen Unternehmen.

GUTER KONTAKT ZU KOLLEGEN

Ein bedeutender Glücksfaktor ist auch der gute Kontakt zu den Kollegen. Das betrifft die gemeinsame Mittagspause ebenso wie Teamevents, oder After Hours Aktivitäten. 74% der zufriedenen Studienteilnehmer verbringen die Mittagspause zusammen mit Kollegen, währenddessen von den Unzufriedenen fast 70% die Pause allein am Schreibtisch verbringen. Sie haben auch keine Ambition auf Kontakte mit Kollegen außerhalb der Arbeitszeit.

Aus dieser Studie kann abgeleitet werden, dass teambildende Maßnahmen sowie die Verbesserung der Kommunikation zu Kollegen und Vorgesetzten die Zufriedenheit der Mitarbeiter erhöhen können. Das Gleiche gilt für eine nachvollziehbare und gelebte Unternehmenskultur.

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