SICH VORSTELLEN UND ANDERE BEGRÜßEN

Natürlich kennen Sie Ihren Namen und Ihre Funktion. Aber wie stellen Sie sich in den unterschiedlichen Situationen entsprechend richtig vor? Wer grüßt wen zuerst? Den Titel einfach weglassen? Gar nicht so einfach.

VORSTELLEN BEI EINEM GEGENÜBER

Am einfachsten stellen Sie sich mit einem Gruß und Ihrem Namen vor. „Guten Tag, ich bin Michaela Muster.“ Bei der Vorstellung entfällt also Herr oder Frau. Der komplette Vor- und Zuname ist individueller und lässt sich leichter einprägen, als in diesem Fall „Frau Muster“. Auch Titel entfallen, wenn Sie sich vorstellen. Im geschäftlichen Zusammenhang kann es sinnvoll sein, noch Ihre Funktion und den Tätigkeitsbereich zu erwähnen. Das heißt natürlich nicht, dass Sie Ihren Gegenüber an dieser Stelle zutexten. Diese kurze Zusatzinformation gibt dem anderen die Möglichkeit, Sie besser einordnen zu können. Außerdem kann es ein geeigneter Aufhänger für einen ersten kurzen Smalltalk sein. Völlig überflüssig ist es auch mit einer rhetorischen Frage wie, „Darf ich mich vorstellen?“ zu beginnen. Derartige Formulierungen am besten ganz weglassen. Ihr Gegenüber wird sich Ihnen in gleicher Weise vorstellen.

VORSTELLEN IN EINER GRUPPE

Wie gehen Sie vor, wenn Sie sich innerhalb einer Gruppe bekannt machen sollen. Kennen Sie bereits ein Mitglied der Gruppe, gehen Sie auf ihn oder sie zu und begrüßen sich. Das darf ruhig etwas informeller sein, wenn Sie sich gut kennen. Eigentlich sollte diese Person Sie anschließend mit den anderen Gruppenmitgliedern bekannt machen. Ansonsten stellen Sie sich selbst den anderen vor. Wenn Sie die Teilnehmer einschätzen können, beginnen Sie beim Ranghöchsten sich vorzustellen. Andernfalls beginnen Sie die Vorstellung bei einer Dame. Auf jeden Fall stellen Sie sich danach den jeweils nächst Stehenden vor und laufen nicht kreuz und quer von Hierarchieträger zu Hierarchieträger oder von Dame zu Dame. Dabei müssen Sie nicht jedes Mal Ihren Namen wiederholen. Es ist ausreichend dies ab und zu tun, so dass alle Gelegenheit haben, Ihren Namen zu hören.

BEGRÜßUNG

Die Begrüßung zum Beispiel im Flur eines Bürogebäudes folgt einfachen Regeln. Der Rangniedrigere begrüßt immer den Ranghöheren zuerst. Besteht keine Hierarchie, grüßt der zuerst, der den anderen zuerst sieht. Wer einen Raum betritt, begrüßt immer zuerst die Anwesenden. Kommt jemand zu Ihrer Gruppe, der nur Ihnen bekannt ist, begrüßen Sie ihn und stellen Sie ihn anschließend den bereits Anwesenden vor. Wenn Sie sitzen, stehen Sie immer für die Begrüßung auf. Das gilt sowohl für Frauen als auch Männer. Aufzustehen bedeutet dem anderen Respekt zu erweisen. Ob die Begrüßung mit Händedruck erfolgt, entscheidet immer der Ranghöhere. Eine ausgestreckte Hand darf allerdings auf keinen Fall zurückgewiesen werden.

Wenn Sie zu guter Letzt noch beachten, dass die Gegenvorstellung genauso lautet wie die Vorstellung, also Gruß und kompletter Name ohne Titel, sind Sie für alle Situationen gerüstet.

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DiSG Kommunikationstraining
verstehen - einschätzen - kommunizieren

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