In der heutigen Zeit werden viele Unternehmen vor neue Herausforderungen gestellt. Digitalisierung, Globalisierung und der Klimawandel machen es notwendig sich den neuen Gegebenheiten anzupassen um konkurrenzfähig zu bleiben. Dazu ist es wichtig, kreative Lösungen zu finden und umzusetzen. Ein klassischer Weg dazu ist das Brainstorming.

IDEENGENERIERUNG

Beim Brainstormen werden zunächst einmal nur Ideen generiert. Die Aufgabe besteht darin, alles, was einem zu einem bestimmten Thema oder Problem einfällt, aufzuschreiben. Hierbei müssen Sie sich noch keine Gedanken darüber machen, ob etwas möglich ist oder wie man etwas umsetzen kann. Im ersten Schritt geht es erst einmal darum möglichst viele Ideen zu sammeln. Durch das Prinzip „Quantity breeds Quality“, also Quantität schafft Qualität, steigt die Chance, dass durch die schirre Masse an Ideen auch die Anzahl der guten Ideen steigt. Um zu beurteilen, wie gut die generierten Ideen am Ende sind, können Sie weitere Personen, die sich mit dem Thema oder dem Problem auskennen, zur Rate ziehen. Diese können die Ideen in verschiedene Kategorien sortieren und nach den Dimensionen Originalität und Realisierbarkeit beurteilen. So können Sie eine datenbasierte Grundlage schaffen, um letztendlich die besten Ideen zu filtern, die eine erfolgreiche Lösung des Problems ermöglichen.

ALLEINE ODER ALS GRUPPE

Sollten wir allein oder als Gruppe brainstormen? Erste Überlegungen gingen davon aus, dass es in Gruppen verschiedene Ansichten gibt, so dass sich die Mitglieder gegenseitig zu neuen Ideen inspirieren würden. Überraschenderweise zeigte sich in den ersten Studien dazu, dass Gruppen in der Regel nicht produktiver sind als Individuen. Grund hierfür ist der „Produktivitätsverlust“.

Wenn man sich zu früh mit den Ideen der anderen auseinandersetzen muss, kann es passieren, dass die eigenen Denkprozesse gehemmt werden. Während die anderen Ihnen ihre Ideen mitteilen, können Sie selbst keine generieren. Darüber hinaus lenken die Ideen der anderen Ihre Denkweise oft in eine bestimmte Richtung, was Ihre Perspektive auf die Thematik einschränken kann.

Deshalb ist es auch in Gruppen oft sinnvoll zunächst individuell zu brainstormen. Nachdem alle Ideen gesammelt und vorgestellt wurden, kann man in einem weiteren Schritt nochmals gemeinsam brainstormen. Die Ideen der anderen Gruppenmitglieder können Ihnen hier tatsächlich neue Perspektiven aufzeigen, so dass Sie spontan weitere Ideen generieren können. So kann Brainstormen in Gruppen dann am Ende auch produktiver sein als individuelles Brainstormen.

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